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Sonntag, 11. Januar 2015

Bangkok, Part 1

Von Insomnia und Tuk-tuks oder so.

Wir haben's wirklich mach Thailand geschafft - man glaubt es kaum.

Und das dank Smart Upgrade auch noch in der Königsklasse - ein Traum. Bequemer geht es nicht mehr. Wenn mein Sitznachbar sich dazu bequemt hätte, vor 3 Uhr einzuschlafen. Und ich danach ned halbstündlich aufgwacht wäre, um zu überprüfen, ob er eh nicht aus dem riesen Liegesitz plumpst. Herrn Z., der aufgrund des Upgrades zwar auch luxuriös, aber eim paar Reihen weiter hinten sass, ging es auch nicht viel besser, da ein Kind in seiner Nähe wohl Flugangst mit Schreianfällen kompensieren musste. Unser Mitleid geht an die Eltern - Stresslevel 4.000

Ankunft 15 Uhr Ortszeit, Passkontrolle dank Kinder-Priorityline schnell erledigt, dann ab zum Hotel. Ein bisschen Umgebung erkunden und der Versuch, den Pool zu nutzen (für uns Warmbader dann doch zu kalt) - mehr geht nicht. Schlafen aber leider auch nicht. Zeitverschiebung mit Kind,  ein Wahnsinn.

Die erste Nacht: eine Zimmerparty mit Zimmerservice, Uno, Schwarzer Peter und Dank Ipad und Nickolodeon TV hin und wieder Pausen für die Erwachsenen. Fragen der Nacht:

Wann ist es endlich morgen?
Krieg ich morgen Flip-Flops (nein, die Frage kommt nicht von mir, sondern von Mr D)?
Wenn es jetzt bei uns X ist (setze so ziemlich jede Stunde am Uhrzeigerblatt ein), wie spät ist es dann in Wien?

So um 5 Uhr Ortszeit bricht der Jüngste dann endlich zusammen. Der Älteste gab n biss früher auf. ;)

Nach der durchzechten Nacht wird bis am Nachmittag geschlafen. Dann gehts ab zur Midnight Tuk-tuk Tour mit Bangkok Foodtours. 6 Stops mit authentischem Essen, Blumenmarkt, Tempel, jeder Menge Hintergrundinfos und adrenalingefüllten Tuk-tuk Rennen. Um uns ist - der Wiener würd sagen: ein Griss. Liegt aber wohl eher am Kind als an unsrer netten Art.

Das ist übrigens grad vor lauter Lachen im Schlaf aufgewacht.

Ich glaube also, es gefällt uns hier.

P.S.: Der Bildupload hängt ein bissl - da muss ich aufteilen.

Donnerstag, 8. Januar 2015

Wir kommen der Sache näher

Wir haben den Tag ohne besondere Vorkommnisse (aka Verletzungen) überstanden - nur das kleinste Käuzchen der Familie Zantulli (Noah) feuchtblattert herum. Aber nachdem ihm die Flugerlaubnis grundsätzlich nicht erteilt wurde, beeinflusst das den Reiseplan nicht. Gute Besserung, Mini-Kauz!

Der reiseerfahrene Midi-Kauz lässt sich weder vom Flughafen, noch von der Uhrzeit beeindrucken.

Mittwoch, 7. Januar 2015

So nah und doch so fern

Diese Liedzeile kriegt ganz eine andere Bedeutung, wenn man Reisen b.c. (before child) und Reisen jetzt vergleicht. Jedenfalls waren die Reisevorbereitungen irgendwie einfacher, unspannender - ja fast schon langweilig.

Früher: an Reise denken, Land für gut befinden, Flug buchen, kurz vor Abflug packen und panisch den Pass suchen, den man an eine bessere Stelle gelegt hat, nachdem er letztes Mal schon nicht auffindbar war, zum Flughafen hetzen und grad noch den Flieger erwischen, vor Ort den Schlafsack in irgendwelchen Absteigen/Zimmern von Bekannten/uä deponieren. Easy peasy.

Wir dachten, die Reise kann losgehen, nachdem wir folgende Stops erledigt hatten:


  • gefühlte Jahre vorher an Reise denken Buy-in von allen Teilnehmern einholen 
  • Reiseroute zusammenstellen und ernsthaft alle (!!!) Hotels im Vorhinein buchen 
  • Impfen 
  • Reiseumbuchen, Part 1, nachdem 2 von 3 Käuzchen doch keine Flugbewilligung bekamen
  • Reiseapotheken-Großbestellung bei der Apothekerin des Vertrauens 
  • Stornierung und Reiseumbuchung Part 2, nachdem das übriggebliebene Käuzchen 2 Tage vor Abflug in die Mauser aka Feuchtblattern kam 
  • Kofferpacken mit Zwischenschritten wie Imprägnierung der Kleidung mit Mitteln aus der zuvor bestellten Reiseapotheke 
  • Ausdruck der kompletten Reiseunterlagen und Sicherheitskopien wie Impfpass des Kindes, Pass usw. 
  • Registrierung der Reise und aller Teilnehmer beim Außenministerium (ja, ernsthaft - sowas kann man machen) 


Und dann...dann haben wir heute Vormittag eingecheckt. Ganz modern - fast unpassend zu den familienbedingten Schritten - per Web Check-in.

Und dann....geht der Herr Kauz mit den Käuzchen rodeln.

 Und dann...
 
Die Vorderzähne halb ausgeschlagen, Blutergüsse und wahrscheinlich eine leichte Gehirnerschütterung.

Aber Helm sei Dank ist nicht mehr passiert.

Die Vorreisezeit war noch nie so spannend.

Schalten Sie auch morgen wieder ein, wenn wir das große Rätsel lüften: schafft es Familie Zantulli wirklich in den Flieger?

Samstag, 3. Januar 2015

T-5

Nach 12x Umziehen in 10 Jahren und 3x davon allein in einem Jahr ist Packen für mich bzw. uns eher sowas wie Zähneputzen. Nicht wirklich aufwändig, trotzdem irgendwie nervig, aber wat muss, dat muss. Dieses Mal sind wir jedoch ein wenig vom Protokoll abgewichen und haben's nicht in allerletzter Minute erledigt, sondern - man staune (und füge eventuell auch begeisterte "Ahhh's" und "Ohhh's" hinzu: 4 - in Worten: vier!!! - Tage vor Abreise. Es ist ja mit Kind auch ein wenig anders als die bisherigen Fernreisen, wo es nur darum ging, saubere Unterwäsche und was nettes für Party und Strand in den Rucksack zu schmeißen. Woran da alles gedacht werden muss - allein die reisemedizinische Abteilung von Alex (der Hauptstadkoffer - sehr zu empfehlen und hier zu beziehen) lässt sicher manche Apotheker vor Neid erblassen. Es wird nicht auf ein Vorort gekauftes, dubioses Mittel aus gekauten Palmblättern und Haifischspeichel gemixtes Moskitomittel zurückgegriffen - nein, ein halbes Regal (6) Nobite Sprühflaschen dürfen mit. Und damit sich die Kleidung ned benachteiligt fühlt, kriegt die gleich auch noch ne schöne Runde Imprägnierbad ab. Enzephalitis und Malaria - ha! nicht mit der Familie Zantulli!
Danach riecht es im Zimmer auch ganz wunderbar frisch. Warum der Hund dauernd niest und die Katzen die Flucht ergriffen haben, erschließt sich mir nicht ganz. Damit die Vögel auch was davon haben, öffne ich trotzdem netterweise die Fenster und rate dem kleinen Kauz, der hilfreich zur Seite stand (1 Shirt), sich die Hände dieses Mal wirklich und mit Seife (jahaaa, beide Hände) zu waschen. Nach kurzer Trockenphase wird dann alles schön in den Koffer geschlichtet und voila - wiedermal ist der Koffer vieeel zu groß für den Inhalt. Naja, vielleicht lässt sich daran ja während der Reise was ändern. Ein Schelm, der hierbei Absicht vermutet. ;)

Donnerstag, 1. Januar 2015

Von wegen...

kurz bevor wir die Flatter machen...

Geflattert hat am 26.12. gar nix ausser meinen Nerven, die beim Umbuchen und Stornieren draufgegangen sind.

Denn selbstverständlich hat der kleine Kauz einen Tag vor Urlaubsantritt zur grossen Freude aller ein paar kleine, hochinfektiösen Hautirritationen ins Rennen geworfen. Genau, Feuchtblattern. Man kriegt ja sonst eh nie was Gscheites zu Weihnachten. Seufz.

Aber alles halb so tragisch. Interne Hochrechnungen haben ergeben, dass wir unter 100 weissen Punkten geblieben sind und das Käuzchen hat's kaum gestört. Und so konnten wir den verspäteten Wintereinbruch noch mit allen ausnutzen - Rodeln im Schwarm, Schneeengel-Contest und Skistart inklusive.

Und die Silvester-Sause hatte min. Chiang Mai Qualität. Da brauchen wir uns in Kalksburg nicht verstecken. Echt nicht.

Somit habe wir jetzt den aktuellen Stand von D-7 - Thailand, here we come!!! Also bald halt...

Auf ein wundervolles 2015!

Sonntag, 21. Dezember 2014

Endspurt

Kurz bevor wir die Flatter machen, noch schnell den bissigen Reisebegleiter für den Kleinsten fertiggestellt: Vlad, der freundliche Reisevampir. 

Er wird dient nicht nur als gemütliches Kissen, sondern enthält auch eine kuschlige Fleecedecke, die im Flugzeug sicher gute Dienste erweisen wird.

 

Freitag, 19. Dezember 2014

Was lange währt...

Vieles hat sich verändert im Hause Pardauz - allein schon das Haus. ;)

Es wird zwar auch noch bzw. eher wieder genäht, aber aufleben lassen will ich den guten alten Blog im Rahmen der ersten großen Familienreise aka Hochzeitsreise mit Kind. Thailand, wir kommen!!!

Aber zuerst mal: Hoch die Hände, Wochenende!!!

Und so sieht Urlaubsreife genau 7 Tage vor Start aus: